Johannisberger Hölle

Der Name leitet sich von dem altdeutschen Begriff „helde“ ab und weist auf sehr skelettreiche Berghänge hin.
Neben den Steinen bestehen die Böden aus tiefgründigem, kiesigem Lößlehm.
Die Weine sind nachhaltig, feinnervig und von großer Eleganz geprägt.
Die Weine benötigen eine gewisse Flaschenreifung um sich voll zu entfalten und zeichnen sich durch Lagerfähigkeit aus.
Assmannshäuser Höllenberg

Nicht wie Himmel und Hölle, sondern wiederum die Halde. In Assmannshausen wechseln sich Quarzit und Schiefer ab.
„Die“ traditionelle Spätburgunderlage des Rheingaus, fast ausschliessliche mit Pinot Noirs bestockt!
Die steilen, nach Süden ausgerichteten Lagen, bringen gehaltvolle, stoffige Spätburgunderweine mit feinfruchtigen, eleganten Noten hervor.
Assmannshäuser Frankenthal

Der Name deutet auf den Besitz eines Freien oder auf den Personennamen Frank hin.
Der Boden ist aus Quarziten mit Schifereinlagen hervorgegangen. Im unteren Hang findet man auch Löß.
Die Weine ähneln denen des Höllenberges. Nach einer längeren Lagerung entwickeln sie sich zu den Beerenfruchtaromen des Spätburgunders Nuss- und Mandelnoten.
Winkeler Dachsberg
Dieser Weinberg bildet den Ursprung des Chardonnay-Anbaus im Weingut. Angepflanzt im Jahr 2006. Seine Hangausrichtung nach Südwest bescheren dem Weinberg warme Sonnenstrahlen am Mittag und in den Abendstunden. Der gesamte Weinberg ist von einer Mauer umfriedet, was zusätzlich ein hervorragendes Kleinklima schafft und Kaltluftströmungen abhält.
Die Böden sind überwiegend tiefgründige Lösse und mehr oder weniger steinige Lößlehme. Die Weine zeichnen sich durch ein harmonisches Säure-Fruchtspiel aus.
Berg Roseneck
Der Name ist von „Rosenhecke“ abgeleitet und spielt auf die Wildrosen und Schlehen an, die auf den zutage tretenden Felsen wachsen. Der Weinberg schließt westlich und oberhalb an den Berg Rottland an.
Er ist nicht homogen. Der Boden des westlichen, tiefer gelegenen und steileren Teiles ist aus Taunus-Quarzit.
Er speichert die Sonnenwärme besonders gut, ist aber auch trockener.
Die Weine sind feingliedrig und sehr extraktreich.
Berg Rottland
der Name bedeutet „gerodetes Land“ und geht auf eine mittelalterliche Schenkung des Mainzer Bischofs an die Rüdesheimer Winzer zurück.
Der am westlichen Ortsrand von Rüdesheim beginnende Weinberg ist ideal nach Süden ausgerichtet und besitzt ein Gefälle von 33%.
Der Boden besteht aus grauem Schiefer, Quarzit und Kies, mit leichter Lößabdeckung.
Hier reifen die Trauben am frühesten. Das Mikroklima ermöglicht regelmäßig die Erzeugung hoher Prädikate wie Auslesen und Beerenausleesen.
Lorch
Wie eine Perlenkette erstrecken sich die steilen und steilsten Lorcher Weinbergslagen zwischen der Loreley und Rüdesheim auf den Schiefer und Quarzit-Böden am Rhein entlang, in meist südwestlicher Exposition.
Elegant und fein sind die Weine aus dem Schloßberg und der Pfaffenwiese, mineralisch, duftig und nachhaltig aus dem Kapellenberg
und mineralisch-rassig aus dem steilen Bodental-Steinberg.
Die Reben wachsen in Steillagen, auf steinigen, wärmespeichernden Schieferböden.
Die große Wasserfläche des Rheins trägt dabei zum Temperaturausgleich bei und wirkt gleichzeitig als Reflektor, der das Sonnenlicht auf die Weinberge lenkt.


